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Willkommen auf unserer Homepage

Der Thüringer Richterbund ist die Standesvertretung der Richterinnen und Richter, Staatsanwältinnen und Staatsanwälte im Freistaat Thüringen. Er vertritt deren Interessen sowohl gegenüber dem für Justiz zuständigen Ministerium, als auch bundesweit im Deutschen Richterbund, der Dachorganisation sämtlicher Landesverbände des Deutschen Richterbundes in den einzelnen Bundesländern.

Der Thüringer Richterbund ist in vier Bezirksgruppen untergliedert, die ihren Sitz bei den jeweiligen Landgerichten in Erfurt, Gera, Meiningen und Mühlhausen haben. Diese Bezirksgruppen vertreten die lokalen Interessen der Mitglieder in ihrem Bezirk und übergreifend im Landesvorstand des Thüringer Richterbundes. Kontaktadressen unserer Bezirksgruppen finden Sie unter: Bezirksgruppen

Der Thüringer Richterbund führt in seinen Bezirksgruppen Fortbildungs- und Informationsveranstaltungen durch und unterrichtet die Mitglieder im Internet sowie durch die „Deutsche Richterzeitung".

Sollten Sie Richterin bzw. Richter, Staatsanwältin bzw. Staatsanwalt im Freistaat Thüringen sein, bzw. sonst Interesse an unserer Arbeit haben, können Sie Kontakt mit uns aufnehmen.
Als Mitglied kommen Sie in den Genuss zahlreicher Leistungen des Deutschen Richterbundes (sie auch die Imagebroschüre des DRB).

Wir freuen uns auf Ihre Zuschrift und Ihre Anregungen!

Presseerklärung zum geplanten Standesrecht

Plenumsbefassung am 21.03.2018, S. 65 - 83 Plenarprotokoll 6/113

Der Thüringer Richterbund lehnt den von Justizminister Lauinger vorgelegten und vom Kabinett am 27.02.18 verabschiedeten Entwurf eines neuen Thüringer Richter- und Staatsanwaltsgesetzes entschieden ab. Entgegen dem Koalitionsvertrag stärkt die Landesregierung darin gerade nicht die Justiz als von ihr unabhängige dritte Staatsgewalt. Vielmehr räumt sie den Richtern nicht einmal eine echte Mitbestimmung wie ihren Beamten ein. Selbst das Letztentscheidungsrecht hat Justizminister Lauinger – trotz seiner gegenteiligen Äußerung – nur scheinbar abgeschafft. Kommt es nämlich nicht zu einer Einigung zwischen ihm und dem richterlichen Präsidialrat über den Beförderungsanwärter, kann er erneut einen Bewerber vorschlagen oder die Stelle neu ausschreiben, mit anderen Worten sich über das Votum der Richterschaft hinwegsetzen. Mit dem vorgelegten Gesetzentwurf stellen sich der Justizminister und die Landesregierung gegen die Interessen und den Willen der gesamten organisierten Richtervertretungen. Alle Forderungen einer deutlichen Verbesserung, die von den Richtervertretungen im Gesetzgebungsverfahren in einer gemeinsamen Stellungnahme aufgestellt wurden, werden im Gesetzentwurf ignoriert.
Die beteiligten Verbände und Vertretungen haben am 04.12.17 eine gemeinsame Stellungnahme erarbeitet und kritisieren, dass bestehende Benachteiligungen weiter fortgeschrieben und sogar noch vermehrt werden. Im Vergleich zur aktuellen Rechtslage bietet der Gesetzentwurf nur wenige Verbesserungen, die es nicht wert sind, dafür ein neues Richtergesetz zu erlassen. Näheres hier und unter PRESSE.

Thüringer Richterbund - Verband der Richter und Staatsanwälte im Deutschen Richterbund - e.V.